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Rückblick: Dorferneuerung Ostheim

Im kommenden Jahr (2011) endet das Sonderprogramm Dorferneuerung-Ostheim. Die Projekte Spielplatz, Jugendzentrum, DGH und Alte Schule mit Gastraum-Sporthalle und Lindenplatz sind fertiggestellt. Die Planungen für den Dorfplatz sind getätigt und die Entwürfe der Arbeitsgruppe Dorfplatz weitgehend umgesetzt. Baubeginn wird im
kommenden Jahr sein. Parallel dazu wird die Ortdurchgrünung durchgeführt, die auch den Abriss einer baufälligen Immobilie (Scherp-Hof) beinhaltet.

dorferneuerung ostheim
Bei den Privatmaßnahmen sind noch einige in der Planungsphase. Seit dem ersten Tag (2004) begleite ich als Arbeitskreisvorsitzender das Projekt Dorferneuerung Ostheim. Wenn wir zurückblicken und ein Resümee ziehen, dürfen wir Ostheimer bis zum heutigen  Zeitpunkt auf die erreichten Ergebnisse mit Stolz blicken. Der Schlüssel zu diesem Erfolg lag besonders bei der Mitarbeit einer breiten Bürgerschaft in der Findungs- und Planungsphase der Projekte. Die 30 abgeschlossenen privaten Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von ca. 700.000,- Euro - für ein 400 Seelendorf ist dies eine außergewöhnlich hohe Summe und somit ein Garant für die positive Entwicklung unseres Heimatortes.
Die Dorferneuerung hat in Ostheim zur einer Verbesserung der dörflichen Lebensqualität geführt und dies ist für die Zukunft unseres Ortes sehr wichtig. Denn die Aussichten der Dörfer auf dem flachen Land sehen nicht rosig aus. Durch den demografischen Wandel, sowie die massiven Veränderungen der Gesellschaftsstrukturen werden Leerstände und Verfall von Immobilien in den Ortskernen die Regel sein.
Wenn wir wollen, dass junge Familien bereit sind Immobilien in den Ortskernen zu erwerben, müssen unsere Dörfer attraktiver gestaltet werden. Daher sollte unser Augenmerk in Zukunft verstärkt auf die bauliche Entwicklung der Ortskerne gerichtet sein, statt neue Wohngebiete auszuweisen. Die dadurch durch eingesparten Finanzmittel müssen gezielt für die Erhaltung der Dorfkerne eingesetzt werden.

 
 
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GL gegen Finanzierungskonzept für Brauereimuseum

 

Das neue Konzept zur Finanzierung eines Brauereimuseums in Malsfeld wird von der Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal abgelehnt. Die Zustimmung der GL vor einem Jahr zu dem Projekt Brauereimuseum hatte die Bedingung einer für die Gemeinde kostenneutralen Finanzierung.

Diese Kostenneutralität wurde von den Initiatoren und Befürwortern des Projektes, allen voran dem Malsfelder Bürgermeister Herbert Vaupel, in der Vergangenheit auch stets betont. Entgegen dem bisherigen Beschluss soll jetzt die Gemeinde Malsfeld rund 150 000 Euro aus dem Haushalt finanzieren, wie Lothar Kothe, Vorsitzender der GL-Fraktion, mitteilt.

Bisher sollte dieser Kostenanteil allein und sofort von der Brauerei übernommen werden. Auch wenn durch Vereinbarung zehn Jahre lang je 15.000 Euro durch die Brauerei an die Gemeinde zurück erstattet würden, bedeute diese Investition für die Gemeindekasse eine erhöhte dauerhafte Schuldenlast, die letztlich alle Bürger zu tragen hätten, so Kothe.

Die GL habe erhebliche Zweifel, dass ein Brauereimuseum in der vorliegenden Konzeption in Malsfeld dauerhaft kostendeckend zu betreiben ist. Zu einem tragbaren Konzept wäre die Einbindung eines gastronomischen Betriebes notwendig. Ein solches Konzept könnte nach GL-Ansicht nur unter Einbindung von ortsansässigen Gaststätten erfolgen.

Durch die finanzielle Verpflichtung der Gemeinde sieht man außerdem die Gefahr, dass sich mit diesem ersten Schritt zukünftig weitere Unterhaltungsaufwendungen für die Gemeinde ergeben, dann wäre neben dem Korbmachermuseum ein zweites Museumsobjekt durch die Gemeinde zu unterhalten.

Zweifel an einer touristischen Magnetwirkung durch das Brauereimuseum lasse sich, so Kothe, auch durch die große Zahl gleichartiger Museumskonzepte begründen. Eine Suche im Internet verrate schnell, dass es weit mehr als 30 Museen, verteilt auf die gesamte Republik gebe, die sich mit dem Thema Bier und Brauen beschäftigen. Ein Alleinstellungsmerkmal eines solchen Museums sei also keineswegs gegeben.

Das GL-Fazit: “Wir sind der Meinung, dass die Fördermittel des Programms Stadtumbau in Hessen in anderen Projekten sinnvoller eingesetzt werden sollten als in einem durch die Gemeinde mitfinanzierten Brauereimuseum.”

Lothar Kothe Dagobertshausen 

Lothar Kothe

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